Ein Gespräch mit Markus Mallaun, Fotograf und KI-Experte bei BOOSTR GmbH

Die Tierfotografie lebt von Geduld, Einfühlungsvermögen und echten Momenten. Doch seit Künstliche Intelligenz (KI) immer realistischere Bilder erzeugt, fragen sich viele: Wird die Tierfotografie bald von Algorithmen übernommen? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat sich Michu mit Markus Mallaun getroffen – Fotograf, KI-Bild-Experte und Gründer der Schweizer Kreativagentur BOOSTR GmbH. Markus beschäftigt sich seit vielen Jahren mit visueller Markenkommunikation und berät Unternehmen beim Einsatz von KI-Bildern. Er weiss, wo die Chancen liegen und wo echte Fotografie unersetzlich bleibt.

Michu: Markus, überall hört man, dass Künstliche Intelligenz jetzt auch die Fotografie verändert. Gilt das wirklich auch für Tierfotografie?

Markus: Absolut. KI kann heute täuschend echte Bilder von Tieren generieren – vom Labrador im Sonnenuntergang bis zur Katze mit Blumenkranz. Die Ergebnisse sind oft so realistisch, dass man zweimal hinschauen muss. Trotzdem: Sie sind nicht echt! Sie erzählen keine Geschichte, sie entstehen aus Daten. Das unterscheidet sie grundlegend von einem echten Foto, das einen echten Moment einfängt, mit all seinen Emotionen, seiner Spontaneität und manchmal auch kleinen Unvollkommenheiten.

Michu: Heisst das, KI ist keine Bedrohung für Fotograf:innen?

Markus: Ich sehe KI zurzeit vorallem als sehr potentes Werkzeug. Wer mit offenen Augen an das Thema herangeht, kann unglaublich viel daraus machen. KI kann Ideen visualisieren, bevor überhaupt ein Shooting stattfindet. Etwa um einem Kunden zu zeigen, wie ein Motiv aussehen könnte. Sie kann Inspiration liefern, Lichtstimmungen simulieren oder Hintergründe vorschlagen. Aber sie ersetzt nicht den emotionalen Kontakt zwischen Mensch, Tier und Kamera.

Michu: Du hast gesagt, KI ist ein Werkzeug. In welchen Bereichen hilft sie konkret?

Markus: Besonders spannend ist sie in der Post Production, also bei der Nachbearbeitung der Bilder. Früher mussten störende Leinen, Schatten oder unruhige Hintergründe mühsam retuschiert werden. Heute kann KI das oft automatisch und zwar erstaunlich präzise. Man kann Elemente ergänzen, die im Moment des Shootings gefehlt haben, oder kleine Störungen im Bild einfach entfernen. Dadurch sparen Fotograf:innen Zeit und können sich stärker auf den kreativen Teil konzentrieren.

Gleichzeitig eröffnet KI neue Möglichkeiten für Stil- und Look-Anpassungen. Zum Beispiel, wenn man eine ganze Serie von Hundeportraits harmonisieren oder eine bestimmte Stimmung erzeugen möchte, ohne jedes Bild einzeln aufwendig zu bearbeiten.

Michu: Wie reagieren Kund:innen darauf, wenn sie hören, dass KI im Spiel ist?

Markus: Das ist sehr unterschiedlich. Viele finden es faszinierend, andere sind eher skeptisch. Wichtig ist Transparenz. Wenn ein Bild KI-Elemente enthält, sollte man das offen kommunizieren,  besonders, wenn es um emotionale Themen wie Tierporträts oder Tierschutz geht. Menschen wollen wissen, was echt ist. Und das ist auch gut so.

Michu: Glaubst du, KI wird irgendwann die Tierfotografie komplett ersetzen?

Markus: Nicht wirklich. Oder zumindest nur bedingt. KI kann keine persönliche Beziehung zwischen Tier und Mensch ersetzen, und genau diese Beziehung macht gute Tierfotografie aus. Wenn ein Hundebesitzer ein Foto von seinem Tier anschaut, dann spürt er etwas: Freude, Stolz, Zuneigung. Dieses Gefühl entsteht aus einer echten Begegnung, nicht aus einem Algorithmus.

Natürlich gibt es aber Bereiche, in denen KI-generierte Tierbilder absolut sinnvoll eingesetzt werden können. Zum Beispiel, wenn es sich um ein unpersönliches Motiv handelt; Etwa ein Symbolbild, ein kleiner visueller Platzhalter in einem Onlineartikel oder ein Tier in einem abstrakten Umfeld, wo keine emotionale Bindung gefragt ist. In solchen Fällen kann ein KI-generiertes Bild für den Auftraggeber genau das passende Content-Stück sein.

Aber sobald Emotion, Beziehung oder Authentizität im Spiel sind, ist echte Fotografie immer noch unschlagbar.

Michu: Wenn du in die Zukunft blickst – was bedeutet das für junge Fotograf:innen?

Markus: Sie sollten sich mit KI beschäftigen, aber keine Angst davor haben. Es geht nicht darum, die Technik zu bekämpfen, sondern sie strategisch zu nutzen. Wer KI versteht, kann sie gezielt einsetzen. Zum Beispiel für Moodboards, Composings oder die Post Production. Gleichzeitig bleibt der wichtigste Teil derselbe: das Gespür für den Moment.

Markus Mallaun ist Fotograf KI-Bildexperte und Inhaber der BOOSTR GmbH in Zürich. Seit über 15 Jahren produziert er Bilder und Filme für Unternehmen und berät Marken im Bereich visueller Kommunikation.
In den letzten Jahren hat er sich intensiv mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Bildproduktion beschäftigt – insbesondere mit der Frage, wie KI sinnvoll in professionelle Workflows von Unternehmen integriert werden kann, ohne Authentizität und Emotion zu verlieren.

Mit BOOSTR begleitet er Firmen strategisch und gestalterisch – von klassischen Corporate Shootings bis zu innovativen KI-Konzepten. 

Sein Credo:

„KI ist ein starkes Werkzeug – aber kein Ersatz für echte Begegnungen.“

Wir haben ein neues Fotostudio für unsere Hundefotos – und jede Menge Platz für Kreativität und neue Ideen.

Weiterlesen

Wie macht man tolle Bilder, wenn das Licht nicht passt und die Sonne ganz weit weg hinter dem Nebel verschwunden ist?

Weiterlesen

Lord Nelson ist ein fiter, kleiner Beagle-Hund, der vor kurzem den 20 Minuten Video-Wettbewerb gewonnen hat. Das witzigste Hunde-Video wurde gesucht und gefunden haben wir einen kleinen, etwas scheuen Kugelblitz. Weiterlesen

Mach deinen Hund zum Film-Star – grosser Wettbewerb von 20Minuten und Dog Models World

Ganz egal, ob beim Schnarchen, Fressen oder beim Agility: Schicke ein cooles Video deines Hundes an 20Min.ch und gewinne ein professionelles Foto-Shooting von Dog Models World!

Weiterlesen

Welch Ehre für Dog Models World! Nikon Deutschland hat unser Foto von Michu und der Nikon D4 entdeckt und hat das Bild auf ihrer Facebook-Fansite veröffentlicht.

Mit über 1’200 Likes, 85 Shares und zahlreichen Kommentaren schaffte es unser Bild gleich in die oberste Liga der beliebtesten Fotos auf der Nikon-Fansite 🙂 Danke liebe Community!

Nikon_Deutschland

 

Nikon Deutschland veröffentlicht unser Bild mit Michu und seiner Nikon D4

Nikon Deutschland veröffentlicht unser Bild mit Michu und seiner Nikon D4

Endlich hat es geklappt. Heute habe ich Rocco – den Gewinner des letzten Shooting-Wettbewerbs – getroffen. Zusammen mit seinem Rudel und den beiden Chefs sind wir in Zürich durch die Gegend geflitzt und haben Wasser geschluckt, bis mir Schwimmhäute gewachsen sind. Weiterlesen

Rocco gewinnt das Hunde-Fotoshooting im April

Was für ein spannender Abstimmungskampf! Bis zum Schluss war es ein enges Kopf an Kopf Rennen im Wettbewerb um das Foto-Shooting vom April. Der Wettbewerb war ein toller Erfolg und es haben fast 1’000 Voting-Teilnehmer ihre Stimme für ihr Lieblings-Hundemodel abgegeben.

Rocco - Gewinner des Foto-Shootings April

Rocco – Gewinner des Foto-Shootings April

Mit 29.89% hat Rocco dieses Voting für sich entschieden und gewinnt das Hunde-Fotoshooting im April 2015.

Rocco wird nun also der neue Shooting-Star auf http://www.dogmodelsworld.com. Sobald wir den kleinen Rockstar schön fotografiert haben, werden wir hier die Bilder und seine Geschichte veröffentlichen.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Wettbewerbsteilnehmer und alle Voter, die an der Abstimmung mitgemacht haben. Es haben tolle Hunde am Wettbewerb mitgemacht und jeder einzelne von ihnen hätte es natürlich verdient gehabt, das Shooting zu gewinnen. Aber nicht traurig sein: Wir veranstalten jeden Monat wieder einen Wettbewerb, wo jeder von euch es erneut versuchen kann.

Das Voting für den Monat April ist abgeschlossen. Hier erfahrt ihr, wer der glückliche Gewinner ist > Gewinner Foto-Shooting April 2015

 

 

Jeden Monat verlosen wir auf Dog Models World ein Hunde-Fotoshooting im Wert von CHF 600.00. Vote jetzt für deinen Liebling und bestimme mit, wer diesen Monat das Hunde-Fotoshooting gewinnen soll. Das Voting für den Monat April läuft noch bis 9. April 2015. Weiterlesen

Hunde fotografieren ist eigentlich gar nicht so schwierig und auch gar nicht so weit entfernt von Menschenfotografie! Und doch gelingt das Foto nicht immer so, wie man es gerne möchte. Woran liegts? Die kleinen Hunde-Rockstars sind selten dazu geboren, um still zu halten und sie möchten oft nicht genau das machen, was man sich vielleicht im Umgang mit menschlichen Models gewöhnt ist. Wie richtige Rockstars und Diven eben. Es gibt aber einige Basic-Tricks, mit denen ich als Hundefotograf arbeite. Diese Basic-Tricks möchte ich euch gerne ans Herz legen, damit ihr eure Hundefotos garantiert verbessern könnt! Weiterlesen

Im ersten Teil unseres Tutorials Hundefotografie Basic Tipps & Tricks  haben wir uns ausführlich mit den Vorbereitungen beschäftigt. Dieses mal konzentrieren wir uns verstärkt auf die Arbeit und den Umgang mit der Kamera und mit der Bildgestaltung. Weiterlesen