Das Leben in einer Hunde-Wohngemeinschaft – Paradies auf Erden!

Das Leben in einer Hunde-WG ist wohl für alle Hunde das Paradies auf Erden. Dobby den Mexikanischen Nackthund und Lenny den Bernhardiner kenne ich von der Welpenschule. Sie erzählen uns heute, was bei ihnen so abgeht.

Dobby der Mexikanische Nackthund – Xoloitzcuintle


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Lennox der Bernhardiner

Michu: Hallo Dobby und Lennox. Ihr lebt ja in einer Hunde-Wohngemeinschaft. Wie kommts?

Dobby: Wir sind beide schon relativ früh, in der zehnten Woche, von zu Hause ausgezogen und leben jetzt zusammen in einer Hunde-WG.

Michu: Und das habt ihr einfach so entschieden und eine WG gegründet?
Dobby: Nicht ganz. Unsere zwei Cheffinnen habe uns zusammengebracht. Sie wohnen natürlich auch mit uns zusammen. Sie sind beide Schwestern und wohnen auf einem gigantischen Reithof.

Michu: Ihr seid aber nicht etwa Schwestern?
Dobby: Nein, weder noch! Wir sind dickste Kumpels und hängen die ganze Zeit zusammen ab. Ich bin eher der Denker und Artist, und Lenny ist der grosse Beschützer, der mich die ganze Zeit abschleckt und vollsabbert.

Michu: Selten so ein ungleiches Paar gesehen. Lenny der Riesen-Watschel und du so klein, dass du fast vom Staubsauger verschluckt wirst.
Dobby: Staubsauger sind weniger das Problem. Auf dem Reithof muss ich höllisch aufpassen, dass ich nicht von den Pferden überfahren werde.

Michu: Gibts noch andere Vierbeiner bei euch in der WG?
Dobby: Ja, nebst den Pferden gibts auch noch eine Katze, Kaninchen und anderes Kleinvieh. Aber die Katze ist etwas lasch. Wenn man mal spielen möchte faucht sie und wenn man nicht aufpasst, fitzt sie uns eins.

Michu: Lenny – du sprichst nicht viel?
Lenny: Ich bin eher der Gemütliche.

Michu: …und bist für das flüssige Wohl zuständig?
Lenny: Das kommt noch. Meine Chefin hat gesagt, ich muss zuerst volljährig werden, bis ich mein obligates Bernhardiner-Schnapsfässchen bekomme.

Michu: Und habt ihr schon ausdiskutiert, ob ins Schnapsfässchen ein Kräuterschnaps abgefüllt wird oder Tequila?
Dobby: Ich denke, dass wir hier nicht gross diskutieren müssen. Entweder Corona-Bier oder Tequila. Als Heimweh-Mexikaner gibt mir das ein grosses Stück Heimatgefühl.

Michu: Dobby – wie kommt eigentlich ein Mexikanischer Sensa-fare-niente – oder wie heisst das – in die Schweiz?
Dobby: Du meinst Xoloitzcuintle – kannst mich auch Mexikanischen Nackthund nennen. Ich bin Secondo. Meine Grosseltern kamen damals als Arbeiterhilfskraft in die Schweiz. Aber an den Schnee muss ich mich immer noch gewöhnen. Das ist gar nicht mein Ding!

Michu: Das habe ich auch gemerkt. Wir kennen uns ja aus der Welpenschule. Und bei den Übungen hast du immer die schneefreien Stellen gesucht, damit deine Füsschen auf keinen Fall nass werden.
Dobby: Schneepisten sind definitiv was anderes als eine Wüste.

Michu: Lenny – dafür ist für dich Schnee kein Thema. Du kommst ja aus einem super gutem Haus.
Lenny: Ja. Schnee ist eigentlich mein Revier. Könnte durchaus mehr davon haben, hier im Flachland. Ich stamme aus der Fondation Barry du Grand Saint Bernhard. Meine Vorfahren sind damals im Hospiz für die Lawinenrettung zuständig gewesen.

Michu: Mich wunderst immer wieder, dass ihr grossen Teile nicht im Tiefschnee versäuft.
Lenny: Du musst dir das wie bei einem Panzer vorstellen. Dank unseren grossen Pfoten und dem kräftigen Motor kommen wir in jedem Gelände gut vorwärts.

Michu: Und wie habt ihr es morgens mit Aufstehen?
Lenny: Ach, das ist ganz schlimm! Unsere beiden Cheffinnen stehen bereits in aller Herrgottsfrühe um sieben Uhr auf – da müssen wir dann auch raus. Ich stell dann kurz mein Geschäft in die Ecke, fresse etwas Kleines und hau mich dann wieder in die Haia.

Michu: Was?
Lenny: Ja, ich fress nicht mal den Topf leer. Mir ist Schlaf viel wichtiger.

Michu: Apropos Schlafen. Hat da jeder sein Zimmer und sein eigenes Bett?
Dobby: Ja, eigentlich schon. Aber da wir sowieso die ganze Zeit zusammen unterwegs sind, schlafen wir auch oft zusammen. Ich lege mich meistens auf Lenny – der gibt mir schön warm.
Lenny: …und ich habe eine Leder-Decke.

Michu: Also, ihr zwei dicken Kumpels. Danke für das nette Gespräch. Wir sehen uns ja am Montag wieder in der Welpenschule. Freue mich.
Lenny: Danke gleichfalls. Und am Montag diskutieren wir nochmals aus, wer der Chef ist.
Dobby: …und ich gebe dann meinen Senf dazu.

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4 Kommentare zu “Das Leben in einer Hunde-Wohngemeinschaft – Paradies auf Erden!

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